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Moments Musicaux D780, op. 94

Franz Schubert

Moments Musicaux D780, op. 94

Bearbeiter: Daniel Göritz

SG 5


zwei Gitarren
Partitur und Stimmen
Aufgenommen auf der CD "New Transcriptions for 2 Guitars, Vol. 1" kr10099: CD bestellen


ISBN: 978-3-7333-0448-5
ISMN: M-2032-0931-7
Art.Nr.: em2037

29,95 EUR
incl. 7 % UST

 


Moments Musicaux D780, op. 94 Moments Musicaux D780, op. 94 Moments Musicaux D780, op. 94


Vorwort

Die als Moments Musicaux op. 94 bekannten Charakterstücke für Klavier von Franz Schubert (1797–1828) gehören zu seinen späteren Werken. Sie sind 1828 zum ersten Mal in ihrer heute bekannten Form als Sammlung von 6 Stücken erschienen. Zwei dieser Stücke kamen als Teil anderer Sammlungen bereits einige Jahre früher heraus: Nr. 3 unter dem Titel Air Russe (russische Weise) im Jahre 1823 und Nr. 6 als Plainte d‘un Troubadour (Klage eines Barden) 1824. Die anderen vier Stücke werden etwa auf ein Jahr vor seinem Tod, auf den Herbst 1827 datiert. In der Sammlung von 1828 fehlen die früheren programmatischen Überschriften. Ob diese Titel überhaupt auf Schubert zurückgehen bleibt ungewiss und darf zumindest bezweifelt werden. Immerhin war es damals gängige Praxis (mit oder ohne Wissen und Einverständnis der Komponisten) solche Titel von Verlagsseite aus hinzuzufügen: sowohl als Rezeptionshilfe als auch, durch die Wahl der damals modischen französischen Sprache, zur Absatzsteigerung.
Schubert hatte eine durchaus belegbare Affinität für den intimeren Klang der Gitarre: zum Beispiel sind viele seiner Lieder zu seinen Lebzeiten auch mit Gitarrenbegleitung erschienen und er benutzte das Instrument wohl auch hin und wieder zum Komponieren, wenn kein Klavier zur Hand war. Und doch hinterließ er leider keine der Gitarre gewidmete wichtige Komposition. Es gibt ein eigentümliches Werk, welches für viele Jahre fälschlicherweise Schubert zugeschrieben wurde: ein Notturno op. 21 für Flöte, Viola, Cello und Gitarre, von dem man heute weiß, dass es sich um eine Komposition von Wenzel Thomas Matiegka (1773–1830) handelt. Schubert hatte zum ursprünglichen Trio nur eine Cellostimme hinzukomponiert! Wir können nur mutmaßen, warum Schubert nicht für die Gitarre geschrieben hat. Wahrscheinlich waren seine eigenen spielerischen Fähigkeiten auf dem Instrument doch eher bescheiden, jedenfalls nicht zu vergleichen mit seiner Kenntnis des Klaviers oder diverser Streichinstrumente. Es ist möglich dass er kaum Kontakt zu einem der damaligen Gitarrenvirtuosen hatte. Als solcher wurde zum Beispiel Mauro Giuliani in der zweiten Dekade des neunzehnten Jahrhunderts in Wien gefeiert. Giuliani unterhielt eine enge Verbindung mit Anton Diabelli, dem späteren Verleger Schuberts. Es scheint schon etwas verwunderlich, dass dann auch der spätere Umgang mit Diabelli, der selbst viel für die Gitarre komponierte, kein Werk Schuberts für die Gitarre zur Folge hatte. Ein anderer Grund mag darin zu sehen sein, dass es bis heute für viele Komponisten als besonders schwierig gilt, ohne eigene intime Kenntnis des Instruments für die Gitarre zu schreiben.
Aber uns bleibt die Möglichkeit der nachträglichen Bearbeitung. Viele Schubertsche Texturen scheinen sich ganz natürlich für die Gitarre zu eignen, andere pianistischere Passagen bringen natürlich Hürden und Herausforderungen in der Umsetzung mit sich. Der Lohn ist allerdings ein Klang, der der poetischen Welt Schuberts wunderbar entspricht und uns Schuberts Musik mit neuen Ohren hören lässt.

Diese Transkription stützt sich auf den Text der Neuen Schubert-Ausgabe (Bärenreiter Verlag Kassel).
Phrasierungsbögen wurden aus dem Original übernommen und sind nicht mit gitarristischen technischen Bindebögen zu verwechseln. Solche technische Bindebögen sollten nach Ansicht des Herausgebers Teil persönlicher Interpretations-entscheidungen der Interpreten sein. In den wenigen Fällen, in denen sie vorkommen, sind sie als Vorschläge des Herausgebers durch gestrichelte Bögen kenntlich gemacht.

Die vorliegende Bearbeitung ist auf der CD Daniel Göritz & Daniel Wolff, New Transcriptions for 2 Guitars – Vol. I (Kreuzberg Records 2007, www.kreuzberg-records.de) erhältlich.


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